Das ordentliche Bauchfett sowie das Unterfell schützen Hunde problemlos vor Kälte, sodass die meisten Hunde ohne einen Mantel oder Pfotenschützer durch den Winter kommen. Welpen, altersschwache Hunde oder solche mit sehr dünnem Fell sollte man jedoch wärmer einpacken.
Kyo bereiten selbst längere Wanderungen von 15-20 km schon mit 13 Monaten keine Probleme. Natürlich haben wir uns über die letzten 5 Monate entsprechend darauf vorbereitet und unsere Touren Stück für Stück verlängert. Wichtig ist, es sollte dem Hund immer Spaß machen und das tut es bei uns 🙂

Nachdem wir die ersten Befürchtungen was Schnee angeht zu Beginn der Saison schnell ausgeräumt hatten, bin ich sicher, dass die meisten Hunde Schnee lieben. Allein schon, weil durch die Feuchtigkeit die Duftspuren verstärkt werden und schnüffeln dann noch mehr Spaß macht 😉
Außerdem lässt es sich nirgendwo sonst so leicht die Schnauze so tief hereinstecken! Pulverschnee ist die reinste Freude. Herumspringen, herum wälzen, Löcher buddeln – WOOF!

Bei längeren Durchquerungen im Tiefschnee merkt man Kylo an, dass er langsamer wird und es ihn anstrengt. Doch er hat schnell gelernt, dass er in den Ski/Schneeschuh-Spuren besser vorankommt und folgt diesen ganz automatisch.

Natürlich sollte man bei anstrengenden Touren die Futtermenge etwas erhöhen (10-20%) und durchaus bei niedrigeren Temperaturen das Futter durch etwas Gänseschmalz aufwerten. Ebenso solltet ihr im Winter darauf achten bei Pausen dem Hund einen trockenen Liegeplatz zu geben. Das Fell schützt euren Hund vor Kälte und es macht ihm nichts aus auch mal im Schnee zu liegen, doch Wind sowie Feuchtigkeit kühlen den Hund schnell aus.
Anzeichen für Unterkühlung sind dann Zittern oder wenn der Hund einen Buckel macht und den Bauch einzieht – habe ich gelesen…. Dann hilft nur Bewegung, was zu Fressen oder eine Schicht Kleidung.

One thought on “Mit dem Hund durch den Winter”

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