Wir waren schon lange nicht mehr wandern. Samstag ist traumhaftes Wetter, aber windig. Gilbert ruft durch um uns mitzuteilen, die Arbeit fällt aus. Wir setzen uns ins Auto und fahren rüber zum Jacques-Cartier-Park. Jetzt ist er da, der Herbst – der farbenfrohe Indian Summer hat begonnen.

 

1. Le Scotora – 16 km
Der erste Teil dieses Wanderweges führt entlang eines Bachs geschaffen durch Biberkolonien durch den bunt gefärbten Wald. Nach einer Abbiegung nach rechts geht es mit Ausblick auf das Tal in Richtung Scotora Spitze entlang des ehemaligen Jesuiten-Weges. 405 Höhenmeter später können wir den Ausblick auf das Tal Gorges bestaunen. Die am Abhang gelegen Aussichtsplattform, die das Ziel jener Wanderung ist, bietet eine Bm-Aussicht. Wir blicken auf den Flusslauf unter uns, die Hügellandschaft in grün, gelb, rot, die sich vor uns ausbreitet plus die Kälte, die uns in dieser Höhe trotz Sonne eingeholt hat, sorgen für ein einmaliges Ambiente.

 

2. Les Loups – 11 km
Beeindruckt wollen wir mehr. Wir rennen den Abhang runter, steigen ins Auto. Bei Kilometer 16 startet der nächste Wunschpfad. Es wird ein Wettlauf gegen die Sonne. Da die Sonne sich gleich hinter den Hügeln verkrümelt. Die Ärmel hochgekrempelt steigen wir 447 m hoch um den Ausblick auf das Laurentides-Massiv, das Jacques-Cartier- und Sautauriski-Tal zu erhaschen. Da verschwindet die Sonne hinter den Hügeln.
Im Schatten wird es merklich kühler. Eine warme Gemüsesuppe ruft uns heimwärts.

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